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Florian Favre Trio


03.03.18

Eintritt: 14.- €     ermäßigt: 12.- €

 

Verglichen mit ihrer Größe und Einwohnerzahl bringt die Schweiz seit Jahren bemerkenswert viele Jazztalente hervor. Und nicht wenige der dortigen Musiker eröffnen dem Genre durch individuelle Ideen neue Perspektiven. Ideen, die ansehnliche oder wunderbare Blüten treiben können, weit von den amerikanischen Wurzeln entfernt. Florian Favre, 1986 im westschweizerischen Fribourg geboren, gehört zu diesen hellsichtigen Charakteren. Wie viele seiner Generation ist er offen für unterschiedliche Stile, weiß sie aber genau zu sortieren und pointiert zu verarbeiten. Favres variable Kompositionen mögen zuweilen Einflüsse von europäischer Klassik, Rock oder Elektronik ahnen lassen, finden letztlich aber immer zu einer individuellen Sprache. So wirkt seine Musik gleichermaßen fokussiert und einem Generationen übergreifenden Publikum zugewandt. Zumal der reflektierte Pianist und Komponist nicht im Elfenbeinturm sitzen mag. Die Kommunikation mit den Zuschauern ist ihm ebenso wichtig, wie das intuitive Verständnis innerhalb der Band. Hier wie da entstehen eindrucksvolle Funkenflüge, ganz ohne vordergründige musikalischen Zitate. Sein Trio funktioniert, sagt Florian Favre, als Kollektiv und wie ein Organismus. Der intuitive, von einer natürlichen Präzision durchdrungene Fluss der Musik und die Gleichberechtigung der Instrumente sind nicht zu überhören und machen einen großen Teil der Magie der Band aus. 2011 wurde sie von Favre gegründet, 2013 kam der sechs Jahre ältere Kontrabassist Manu Hagmann dazu. 2015 eröffnete der viel gefragte Schlagzeuger Arthur Hnatek neue Dimensionen für das Favre Trio. Wie Hagmann stammt der Mittzwanziger Hnatek aus Genf, beide sind schon länger befreundet. Zwischenzeitlich lebte Hnatek in New York und absolvierte dort seinen Bachelor unter anderem bei Kirk Nurock und John Hollenbeck.

 

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