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Vinograd Express


03.02.18

Eintritt: 16.- €    ermäßigt: 14.- €

 

Der „Vinograd Express“ schlängelt sich durch Täler, passiert karges Gebirge, gibt den Blick auf die Festung Masada frei und beamt sich im nächsten Moment in das hektische Straßengewirr von New York City. Lokführer ist die Modalität, Zugbegleiter sind Improvisation und Experiment. Bezugnehmend auf John Zorns Masada Songbooks und die legendären Aufnahmen des „Masada Quartet“ findet hier eine Verbindung jüdisch-orientalischer Musikelemente mit Free Jazz, Rock und anderen modernen Genres statt. Kollektive Bläser-Improvisationen erinnern in ihrer Lebhaftigkeit zuweilen an Dixieland, dann wieder versprüht das Quintett mediterranes Flair, untermalt von tranceartigen Bass-Ostinati; oder das gesamte Ensemble bewegt sich vollkommen frei und interaktiv. Die illustre Besetzung des „Vinograd Express“ garantiert eigenwillige und ausdrucksstarke Musik. Die Stücke stammen weitgehend vom New Yorker Musiker John Zorn, der zwischen Neuer Musik und Jazz arbeitet und vor mehr als 20 Jahren seine Masada-Songbooks schrieb, in denen er Elemente des Free Jazz mit jüdischer Musik verband. Dabei stehen nicht unbedingt die solistischen Ausflüge der Akteure im Vordergrund, sondern der kollektive Klang, der mal ohrwurmartig zum Mitwippen ist, aber dann auch wieder kantig und schräg. Die Kölner Klarinettistin Annette Maye und der aus Bergamo stammende Gianluigi Trovesi setzen auf ihrer CD ‚Remembering Masada‘  ihre erfolgreiche Zusammenarbeit, die in 2012 mit ‚Papillons‘ begann, fort. Weiter zur Band gehören: Udo Moll (Trompete), Janko Hanushevsky (Bass) und Max Andrzejewski (Schlagzeug).

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