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Accordion Affairs


16.03.19

Eintritt: 14.- €     Ermäßigt: 12.- €

 

Mit Weltmusik verschiedener Kulturen, intellektuellen Interpretationen von Jazzstandards sowie Eigenkompositionen bieten Accordion Affairs ein abwechslungsreiches und geradezu lehrhaftes Programm. Das Trio klingt zumeist wie ein Quartett. Dafür sorgt vor allem Jörg Siebenhaar, 1970 in Krefeld geboren. Der seit seinem ersten Lebensjahr blinde Musiker und Komponist spielt meist synchron mit der rechten Hand Akkordeon, mit der linken Klavier. Dass er mit dieser Hand auch die Balgführung des Akkordeons bedienen muss, hat schon etwas Akrobatisches. Der Neusser Musiker Konstantin Wienstroer spielt einen Kontrabass, wie er selten im Trio zu hören ist. Neben vielen virtuosen Improvisationen ist sein Instrument vor allem auch ungeheuer präsent. Der Senior im Bunde, gerade 60 geworden, ist Peter Baumgärtner (aus St. Georgen stammend und seit 40 Jahren dem Club verbunden), einer der musikalisch einfühlsamsten Jazzdrummer überhaupt. Die Bandbreite der Band sorgt immer wieder für frischen Wind, nie wird es beliebig. „Accordion Affairs“ bieten einen warmherzigen Sound, der nicht mehr loslässt. Stücke bekannter Komponisten wie Richard Galliano oder John Scofield wechseln ab mit eigenen Werken. Das Titelstück ihrer CD, das französisch-balladeske „Elle“ kommt mit jazzigen Klängen in einer entspannten Loungeversion daher. Das Akkordeon entführt nach Argentinien, in die Milongas des Tango argentino.  Peter Baumgärtner schrieb seinen Kollegen ein wunderschönes Stück „C“ auf den Leib. Wie hier der Bass zunächst die Führung an sich reißt und dann nahtlos das Piano übernehmen lässt, sagt viel über das Innenleben dieser drei Spielgefährten aus. Cooler Jazz, Miles Davis, erobert sich den Raum, gefolgt von einem veritablen Gutenachtlied. Hauchzart klingt das Akkordeon aus.

 

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