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Vincent Eberle Quintett


25.05.19

 

Eine umjubelte Siegerband, das war das Vincent Eberle Quintett beim Publikumswettstreit um den Neuen Deutschen Jazzpreis 2018. Drei Formationen waren zum Finale in der Alten Feuerwache Mannheim angetreten, belohnt wurde das Siegerquintett für seine mitreißende Spielfreude, instrumentale Bravour und homogene Bandstruktur. Trompeter und Flügelhornist Vincent Eberles weicher und melodischer Klang erlaubt es den Tönen zu atmen. Das Quintett präsentiert stringent durchorganisierte Stücke, die den nötigen Spielraum für Spontanität lassen. Zu diesem Ensemble gehören auch der mehrfach ausgezeichnete Pianist Leo Betzl (LBT), Gitarrist Paul Brändle (Rick Hollander Q.), Bassist Maximilian Hirning und Schlagzeuger Sebastian Wolfgruber, die alle nicht mehr aus der süddeutschen Jazzszene wegzudenken sind. Am Jazz-Institut der Münchener Musikhochschule haben sich die fünf zusammengefunden. Technisch und musikalisch zeigen sie sich enorm auf Zack, musizieren traditionsverbundenen Modernjazz mit lustvoller Bravour und klanglicher Brillanz. Einen sehr klaren und präsenten Ton zeigt Bandleader Vincent Eberle auf dem Flügelhorn, spannt ausdrucksvolle Melodiebögen. Raffiniert strukturierte Kompositionen sind dabei zu erleben, wechselnd in Dichte und Ausdruck. Zusammen schaffen sie einen originären, modernen Sound, der sich jedoch nicht scheut, die Verbindung zu Traditionen wieder aufleben zu lassen. Aufgrund ihrer stilistischen Vielfalt tragen die einzelnen Musiker zu diesem außergewöhnlichen Gesamtklang des Quintetts bei.

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