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Jazzin' The Black Forest mit Pilgrim und Fire!Orchestra im Theater am Ring


13.09.19

"Pilgrim" nennt sich die Band des Saxofonisten Christoph Irniger aus Zürich. Seit etwa fünf Jahren sind die Musiker auf Pilgerreise  für ihre Überzeugung: eine sehr aufregende Klangsprache zu kreieren, die voller Spielfreude und Ideenreichtum steckt. "Pilgrim" zählt zu den Aktivposten der Jazzszene im Nachbarland Schweiz. Das Quintett hat die engen Grenzen des Heimatlandes längst hinter sich gelassen und  auf vielen internationalen Jazzfestivals gespielt Geübte Pilger bringt so etwas aber nicht aus der Ruhe. Neben dem Saxofonisten Irniger ist mit dem Gitarristen Dave Gisler einer dabei, der akustische und elektrische Klangbilder wie selbstverständlich verzahnt entstehen lässt. Pianist Stefan Aeby kann fast unhörbar in sich zusammensinken, aber dann fast aus dem Nichts heraus pralle ohrwurmartige Figuren zu tanzbaren Klangkaskaden entstehen lassen. Bassist Raffaele Bossard und Drummer Michi Stulz ergänzen die stets von Überraschungen geprägten Ausflüge ihrer Mitspieler vorzüglich.

Fire!  Orchestra: D as Klangspektakel der besonderer Art kommt aus Schweden:   Das Fire! Orchestra besteht seit 2011. Damals  gehören der  28-köpfigen Big Band unter anderem Dan Berglund und Anna Högberg an. Es erspielt sich in den nächsten Jahren mit zahlreichen Konzerten in Skandinavien und Rest-Europa eine wachsende Anhängerschaft. Mit "Exit!" veröffentlichte das Orchester 2013 sein noch recht verspieltes Debüt. Für "Ritual" von 2016 stellten die Musiker um Mats Gustafsson ein kleineres, international ausgerichtetes Line-Up zusammen. Neben Avantgarde-Jazz vernimmt man  Anleihen aus Soul und Pop. Darüber hinaus erdenkt sich die auf 14 Mitglieder geschrumpfte Big Band  ein neues Konzept und weist  eine Streicher-Sektion auf. Weiterhin hört man  afrikanische Rhythmen und eine Coverversion des Chic-Klassikers "At Last I Am Free". So kreisen die Kompositionen noch mehr um die Stimmen der beiden Sängerinnen. Die Big Band löst sich immer mehr von den festgefahrenen Prinzipien des Jazz, ohne sich aber zu sehr von ihren eigenen experimentellen Wurzeln zu entfernen. Ein Klangspektakel der besonderen Art wird dem Publikum geboten.

 

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