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Vein


23.11.19

Eintritt: 16.- €     ermäßigt: 14.- €

 

Das Trio VEIN ist laut Ulrich Olshausen ein »Trio von nahezu abgehobener Sonderklasse«. Dass sich im Jazz die Klaviertrios einem idealtypischen Zusammenspiel verschreiben, ist längst eine Selbstverständlichkeit. Und doch: Selbst beim differenziertesten Pianotrio-Interplay fällt einem der drei Musiker unwillkürlich die Rolle des primus inter pares zu – meist dem Pianisten, oft Leader der Gruppe und auf der Bühne solistisch am häufigsten zu hören. Und exakt hier setzen der Basler Pianist Michael und sein Bruder Florian Arbenz (dr) und der Bassist Thomas Lähns mit ihrem Trio Vein an. Was sie mit ihrer Musik und ihrem Musikverständnis anstreben, ist nichts Geringeres als die größtmögliche Gleichwertigkeit der Stimmen. Angelegt ist dies bereits in ihren bestechenden Eigenkompositionen, in den Arrangements fremder Stücke wie auch in den solistischen Parts, in denen alle drei Protagonisten mit überraschenden Interpretationen zu ihrem Recht kommen. Das Resultat: Ein stupendes, fast symbiotisches musikalisches Miteinander voller unerwarteter melodischer, rhythmischer und dynamischer Wendungen, harmonisch komplex und offen und von höchster Präzision selbst in den vertracktesten Passagen. Seit der Gründung des Trios aus Basel haben die Musiker gemeinsam 12 Alben aufgenommen. Dabei spielen sie immer wieder mit Gastmusikern zusammen, z.B. mit Greg Osby, Dave Liebman, Andy Sheppard, Glenn Ferris oder Rick Margitza. Ihre beiden letzten Veröffentlichungen zeigen auch ihre Nähe zu klassischen Themen und großorchestralen Kompositionen. 2017 erschien ‚Vein plays Ravel‘. Hier übersetzen sie Kompositionen von Maurice Ravel ins Jazzidiom. Ihre Aneignung ist gewitzt und frech, und dabei eine hochmusikalische Verbeugung vor den Originalen. Die neue CD ‚Symphonic Bop‘, die im Herbst 2018 zusammen mit der Norrbotten Big Band unter der Leitung von Joakim Milder aufgenommen wurde, ist bereits ihr 13. Album.

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