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Schnell


21.12.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eintritt: 16.- €     ermäßigt: 14.- €

 

 

Die Bebop-Tradition als Ausgangspunkt, um Geschwindigkeit, Stillstand, Trance, Intuition und Grenzen zu untersuchen. Die Musik einiger Größen der Jazz- und Bebop-Musik wie zum Beispiel Parker, Monk, McLean, Powell und Ellington ist für das Trio ein „Erinnerungskorb“, ein Archetyp, mit dem sie ihre eigene musikalische Sprache konfrontieren können. Geschwindigkeit ist der Schlüsselpunkt der Band, sie funktioniert aber nicht auf mechanische Weise, sondern sie wandelt die Sprache um, indem sie die Spieler an ihre Grenzen bringt und sie zwingt, neue Strategien zu entwickeln, sowohl am eigenen Instrument als auch gemeinsam. Bebop wurde vor langer Zeit zu Repertoiremusik und der Improvisationsprozess wurde nach und nach vernachlässigt. Für „Schnell“ ist Improvisation immer noch der Kern dieser Musik. Die Gruppe improvisiert mit hoher Geschwindigkeit, wo das Gedächtnis, die Intuition und das Unbewusste wesentlich sind. Christian Lillinger spinnt am Schlagzeug virtuos die Fäden. Sein früherer Lehrer Günter „Baby“ Sommer gab ihm ein Empfehlungsschreiben mit, aus dem das folgende Zitat stammt: „Scheinbare Strukturlosigkeit verwandelt sich schnell in ein raffiniertes Kompositionsprinzip. In scheinbarer Absichtslosigkeit werden wir in ein Spannungsfeld gezogen, aus dem wir beim Zuhören nicht entkommen können. Diese Musik verlangt einen aktiven Hörer, der seinen Verstand nicht mit dem Mantel an der Garderobe abgibt.“ Pierre Borel (as, cl) arbeitet im Bereich der improvisierten und experimentellen Musik. Sein Saxofonstudium (Klassik und Jazz), das er in Paris begann, setzte er ab 2006 in Berlin fort. 2008 erwarb er den Master am Jazz Institut Berlin. Antonio Borghini spielte zunächst Klavier und elektrischen Bass. 1995 begann er ein Kontrabassstudium an der Accademia musicale Saint Louis in Rom. 1996 setzte er seine Ausbildung am Konservatorium von Bologna fort, wo er Jazz bei Ares Tavolazzi studierte und Meisterklassen bei Bruce Gertz, Joëlle Léandre und  Barre Phillips besuchte.

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